Zum zweiten Mal waren wir mit dem HEAD Senior Circuit bei der Dinslakener TG BW zu Gast. Einen enormen Teilnehmerzuwachs konnte dort vermeldet werden obwohl die Mannschaftsspiele in einigen Altersklassen noch nicht beendet waren. Trotz extrem hoher Temperaturen mußten keine gesundheitsbedingten Ausfälle auf dem Platz gemeldet werden und das war erstmal das wichtigste. Aus Rücksicht auf die Gesundheit wurde auch beim gesamten Turnier Match-Tiebreak gespielt, was ausnahmsweise von allen positiv aufgenommen wurde.
Bei den Damen 40 standen sich im Finale zwei Mannschaftskolleginnen vom DSD Düsseldorf gegenüber. Dr. Basia Hofmann besiegte hier Thea Boos mit 6:4 und 6:3. Einen Durchmarsch konnte Gunda Jacks (TC RW Dinslaken) vermelden. Sie konnte alle Gruppenspiele souverän gewinnen und gab nicht einmal einen Satz ab in der Konkurrenz der Damen 50. Extrem spannend war das Finale bei der Altersklasse Damen 55/60. Hier traf Reinhilde Adams (RTHC Bayer Leverkusen) auf Erika Naumann (Oberhausener TV) und hatte ganz knapp 3:6/6:3/7:6 die Nase vorn.
Für einen weiteren Dinslakener Erfolg sorgte der Hiesfelder Christoph Lettgen. Er kämpfte sich im Finale und siegte dort gegen Christian Reintjes. Das längste Spiel des Turniers absolvierten Francesco Clabbacci und Holger Biernacki im Halbfinale der Herren 40 Konkurrenz. Erst nach 3 Stunden stand Biernacki hier als Sieger fest. 7:6/4:6 und 7:6 das Endergebnis. Nach diesem Marathon sah sich Biernacki verständlicherweise körperlich nicht mehr dazu in der Lage beim Finale anzutreten. Von dieser Aufgabe profitierte Thomas Naumann, der sich zuvor gegen den Topgesetzten Sven Holger Neumann durchgesetzt hatte. Werner Plenz heißt der Sieger der Altersklasse Herren 50/55. Er besiegte im Finale Rainer Sommer (TC Buschhütten) mit 6:3 und 7:5. Janos Borsay und Alfred Kremer standen sich im Endspiel der Herren 60 gegenüber. Beide mußten in ihren Halbfinalspielen über drei Sätze gehen und im Finale behauptete sich Borsay dann mit 6:3 und 6:3. Zwei Ungesetzte trafen sich beim Endspiel der Herren 65. Gerd Kucki und Horst Dieter Fischer kamen beide überraschend ins Finale und zeigten ein spannendes Spiel. Fischer hatte hier die Nase knapp vorn und siegte mit 4:6/6:2 und 7:6.
Alles in allem sind die Spiele sehr harmonisch und fair verlaufen und nach Möglichkeit wird es auch eine Neuauflage des Turniers im kommenden Jahr geben.






